Freitag, 30. März 2018

Maronencremesuppe aus dem Slowcooker

Eignet sich hervorragend als Vorspeise für ein Menü.


Für ca. 3 Portionen:

300g Maronen (vorgegart), gewürfelt
Rosmarin
Thymian
1 Zwiebel, fein gewürfelt
1 Knoblauchzehe, fein gewürfelt
1 TL getrocknete Steinpilze
1 EL Cognac
50ml Sherry
500ml Wasser
50ml Sahne
Salz
Pfeffer
Zucker

Wir haben die Suppe mit dem Andrew James 1,5l zubereitet.
Alle Zutaten ausser der Sahne in den Slowcooker geben und 4 Stunden auf LOW kochen. Die Suppe pürieren und die Sahne zugeben. Eine weitere Stunde auf LOW kochen. 

Bei uns gab es dazu Weissbrotstreifen mit Serrano-Schinken umwickelt und im Kontaktgrill kurz angeknuspert.



Gerstlsuppe aus dem Slowcooker

Draussen herrschen momentan zweistellige Minusgrade, da kommt diese Suppe gerade richtig zum Aufwärmen.



Für 2 Portionen als Hauptspeise:

2 Rinderbeinscheiben
Zwiebel
Karotten
Sellerie
Staudensellerie
Petersilie 
Lauch

Gemüse kleinschneiden und in den Slowcooker geben (wir haben dafür den Andrew James 3,5l verwendet). Die Beinscheiben auf das Gemüse legen und den Topf mit Wasser auffüllen. 12 Stunden auf LOW kochen.
Die Brühe durch ein Sieb giessen.

1,5l Brühe
200g Graupen
250g Rauchfleisch, fein gewürfelt
5cm Lauch, fein gewürfelt
1 Karotte, fein gewürfelt
1 Stange Staudensellerie, fein gewürfelt
Salz
Pfeffer
Zucker
Muskat
weisser Balsamico

Alle Zutaten bis auf den Balsamico in den Slowcooker geben, 5-6 Stunden auf LOW kochen. Eine halbe Stunde vor Schluss etwas Balsamico zugeben.

Mit geriebenem Parmesan und frisch gemahlenem Pfeffer servieren.


Sonntag, 25. Februar 2018

Kassler Stew

Das richtige Essen für die kalten Wintertage.



Abgeschaut bei Tim Mälzer haben wir das für uns ein wenig abgewandelt.

Für ca. 3 Portionen:

500g Kassler, in Streifen geschnitten
600g Kartoffeln, in halbe Scheiben geschnitten
500g Weisskohl, incl. Strunk, in Streifen geschnitten
4 Zwiebeln, in halben Ringen
1 Apfel, grob gewürfelt
500ml Gemüsebrühe (aus Gemüsepaste und Wasser angerührt)
Salz
Pfeffer
Zucker
Senfmehl
Rauchsalz
Weissweinessig
2-3 Lorbeerblätter
Kümmelsamen

Die Gemüsebrühe mit Salz, Pfeffer, Zucker, Senfmehl, Rauchsalz und Essig mischen. Die Hälfte der Zutaten lagenweise in einen Topf schichten (in der Reihenfolge Kartoffeln, Zwiebeln, Weisskohl, Apfel, Kassler). Lorbeerblätter und Kümmel darauf geben und die restlichen Zutaten ebenso einschichten. Die gewürzte Gemüsebrühe in den Topf giessen. Bei geschlossenem Deckel einmal kurz aufkochen lassen und danach bei niedriger Hitze ca. 30-45 Minuten garen.


Montag, 19. Februar 2018

Schwäbische Seelen

Mit Semmeln hatten wir bisher noch nicht so die guten Backergebnisse. Motiviert von unseren Broten haben wir uns dann doch wieder auf dieses Gebiet gewagt und mal mit schwäbischen Seelen angefangen. Nach ein paar Versionen mit kleinen Korrekturen ist das nun unser Endergebnis.


Für 6 Stück:

270g Dinkelmehl 1050
1 TL Salz
70g Sauerteig-Ansatz
165g Wasser

Die Zutaten gut vermischen (wir machen das lediglich mit einem Kochlöffel) und den Teig ca. 12 Stunden bei Zimmertemperatur gehen lassen.
Der Teig ist sehr klebrig und lässt sich nur schwer verarbeiten, daher für die Seelen einfach etwas Teig "ausbrechen", in eine längliche Form bringen und auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen. Wir verwenden zusätzlich ein Baguette-Blech (mit etwas Öl eingesprüht), so dass der Teig nicht zu sehr auseinander laufen kann. 



Die Seelen 15 Minuten gehen lassen. Nach dieser Zeit den Backofen auf 250 Grad Umluft vorheizen. Und die Seelen nochmals 15 Minuten gehen lassen. Inzwischen mit grobem Salz und Kümmel bestreuen. Danach die Seelen in den Ofen schieben und 10 Minuten backen, die Temperatur auf 200 Grad reduzieren und nochmals 10 Minuten backen.





Freitag, 9. Februar 2018

Süsse Pfannkuchen mit Schafskäse

Ein Dessert der etwas anderen Art sind süsse Pfannkuchen mit Schafskäse.




Der Begriff Pfannkuchen ist allerdings ein wenig irreführend. Es sind keine Pfannkuchen im Sinne von Crepes. Der Teig ist wesentlich fester, geht fast in Richtung Nudelteig. 

Für ca. 10 Stück:

200g Schafskäse
3-4 EL Wasser

300g Mehl
Salz
3 EL Olivenöl
125ml Wasser

zum Servieren:
Honig 
Walnüsse

Den Schafskäse mit Wasser verrühren, bis er etwas "cremig" ist.
Mehl, Salz, Olivenöl und Wasser zu einem Teig verrühren (Konsistenz ähnlich festem Hefeteig oder Nudelteig) und 2-3 Stunden ruhen lassen.
Kugeln formen und dünn ausrollen. Wir haben mit unserer Tortilla-Press dünne Fladen gepresst. 



Auf die untere Hälfte des Pfannkuchen ca. 1-2 TL Schafskäse geben und etwas verteilen. Die obere Hälfte darüber klappen und die Füllung leicht flachdrücken. Die Ränder mit einer Gabel andrücken.
In einer Pfanne etwas Öl erhitzen und die Pfannkuchen bei mittlerer Hitze von beiden Seiten goldbraun anbraten.
Mit Honig und Walnüssen servieren.

Bei uns gab es noch ein Birnenchutney dazu. Dazu haben wir Birnen fein gewürfelt und in einem Topf mit etwas Williams, Zucker, Zimt etwas einköcheln lassen.


Spätzle

So, jetzt haben wir mal die Basis für unsere Spätzle abgemessen.



Für 2 Personen als Beilage:

2 Eier
200g Spätzlemehl
Mineralwasser, nach Bedarf


Die Eier kurz aufschlagen, Mehl unterrühren. Wasser zugeben, bis die benötigte Konsistenz erreicht ist. Den Teig 20-30 Minuten ruhen lassen. Einen grossen Topf mit Salzwasser zum Kochen bringen, die Spätzle in das Wasser geben und kurz aufkochen lassen. Je nach Grösse der Spätzle ca. 3-5 Minuten köcheln lassen.

Die Wasser-Menge ist abhängig davon, mit welchem Küchengerät die Spätzle gemacht werden. Wir benutzen dazu immer ein Spätzlesieb mit einem Teigschaber. 




Der Teig muss bei uns zäh sein. Am besten eine Kochprobe machen und mit einem Löffel ein klein wenig Teig in das kochende Salzwasser geben. 



Mittwoch, 17. Januar 2018

Spekulatius-Mandarinen-Dessert

Dieses Dessert eignet sich hervorragend in einem Weihnachtsmenü oder aber auch, wenn nach den Weihnachtstagen noch Gewürz-Spekulatius übrig ist, zur Reste-Verwertung.



Für 4 Portionen/Gläser:

Gewürz-Spekulatius

250g Joghurt 10%
3 TL Puderzucker
1/2 TL Vanilleextrakt

200ml Sahne
2 TL Puderzucker
1 Packung Sahnesteif

1 Dose Mandarinen
1 Blatt Gelatine

für den Spekulatius-Crunch
Spekulatius
Schokolade

Spekulatius kleinschneiden und auf die Gläser verteilen, bis der Boden gut bedeckt ist. Joghurt, Puderzucker und Vanilleextrakt gut verrühren und in die Gläser verteilen.
Mandarinen abtropfen und den Saft dabei aufheben. 8 Mandarinen beiseite legen, die restlichen Mandarinen etwas kleinschneiden und in die Gläser verteilen. Die Gelatine auflösen und mit dem Mandarinensaft vermischen, kalt stellen. Sobald der Saft zu Gelieren beginnt, über die Mandarinen giessen. Sobald der Saft geliert ist, Sahne mit Puderzucker und Sahnesteif steif schlagen und in die Gläser verteilen.

Ein paar Spekulatius klein schneiden, etwas Schokolade schmelzen und den Spekulatius einrühren. Auf einem Stück Backpapier verteilen und erkalten lassen. Mit einem Messer  etwas kleinschneiden. 

Zum Servieren das Dessert mit den restlichen Mandarinen und dem Spekulatius-Crunch dekorieren.


Rucola-Cremesuppe

Auf der Suche nach einer passenden Vorspeise zu einem Geburtstagsmenü ist uns die Rucola-Cremesuppe über den Weg gelaufen.



Für 4 Portionen:
2 EL Pinienkerne
150g Rucola
2 kleine Zwiebeln, fein gewürfelt
1 Knoblauchzehe, fein gewürfelt
2 EL Butter
2 EL Mehl
600ml Wasser
2 TL Gemüsepaste
geriebener Parmesan
Salz
Pfeffer
Zucker
geriebene Muskatnuss
150ml Sahne

Pinienkerne in einer Pfanne anrösten. In einem Topf Zwiebeln und Knoblauch in der Butter andünsten. Mehl darüberstäuben kurz anschwitzen. Wasser nach und nach zugeben und alles gut verrühren. Gemüsepaste einrühren und kurz aufkochen lassen. Den Rucola in den Topf geben und etwa 2 Minuten köcheln lassen. Die Suppe pürieren und würzen. Zum Schluss die Sahne und den Parmesan einrühren und etwas ziehen lassen.
Zum Servieren die Suppe mit den Pinienkernen, ein paar Rucolablättern und etwas Parmesan bestreuen.

Montag, 20. November 2017

Kulinarischer Abend 2017

Zum siebten Mal haben wir dieses Jahr wieder einen kulinarischen Abend für Familie und Freunde veranstaltet. 






Unser Büffet bot wieder reichlich Abwechslung, so dass für jeden etwas dabei war. Dieses Mal war es ein 19-Stunden-Kochmarathon mit ein bisschen Zeitnot zum Schluss, da wir anrichtetechnisch etwas mehr Aufwand hatten. 

Es gab:

Eingelegter Camembert
Eingelegte Tomaten
Chorizo Bites aus dem Slowcooker
Spargelmousse
Luftgetrocknetes Schweinefilet
Obatzda
Schinkensalat
Erbsensalat
russischer Salat mit Thunfisch
BBQ Ranch Nudelsalat
Brokkoli-Speck-Kuchen
Sushi Bowl mit Lachs und Räucherlachs
Graved Makrele
Pulled Pork aus dem Slowcooker
Ofensuppe aus dem Slowcooker
dreierlei Sauerteig-Brot: Mediterran, Südtiroler Art und Mischbrot
Solero-Dessert
Schokonudeln mit Vanillesauce

Jetzt können die Planungen für nächstes Jahr zur Runde 8 anlaufen. Ein paar Ideen haben wir schon....

Schokonudeln mit Vanillesauce

Ein Dessert der etwas anderen Art



Für ca. 22 dieser kleinen Schälchen:
120g Pastamehl
45g Kakao
Prise Salz
2 Eier
Wasser nach Bedarf

Mehl, Kakao und Salz gut vermischen. Zusammen mit den Eier mischen und nach Bedarf noch etwas Wasser dazu geben. Den Teig mindestens eine halbe Stunde im Kühlschrank ruhen lassen. 
Wir haben mit unserer Nudelmaschine Tagliatelle hergestellt. 
Die Nudeln in kochendem Wasser mit reichlich Zucker 2-3 Minuten kochen. Die fertigen Nudeln kurz abtropfen lassen und gleich in die Schüsseln verteilen. Sobald die Nudeln abgekühlt sind, etwas Vanillesauce darübergeben.

Unser Grundrezept für Vanillesauce:

750ml Milch
20g Stärke
40g Puderzucker
1/4 TL Vanilleextrakt

Stärke und Puderzucker mit etwas Milch anrühren. Restliche Milch und Vanilleextrakt zum Kochen bringen. Die aufgelöste Stärke einrühren und kurz aufkochen lassen, bis die Sauce andickt. Abkühlen lassen.

Für die Vanillesauce für die Schokonudeln haben wir ein klein wenig mehr Stärke verwendet, damit die Sauce etwas fester wird.




Mittwoch, 15. November 2017

Brot aus dem Topf mit Sauerteig

Seit etwa eineinhalb Jahren backen wir nun unsere Brote selber. Wir haben uns dabei auf Brote aus dem Topf nach dem No-Knead-Prinzip beschränkt. Für uns ist es die praktikabelste Variante des Brotbackens. Und da es auch hier so viele Variationen gibt, wird das vorerst unser Favorit bleiben.
Das waren unsere ersten Schritte.

Da wir mit der Trockenhefe teils sehr unterschiedliche Ergebnisse bei der Porung hatten, haben wir uns dann letztes Jahr mit der Herstellung und Pflege des Sauerteiges beschäftigt. Also haben wir unseren eigenen Sauerteig-Ansatz hergestellt, der inzwischen 16 Monate alt ist. 

Wir haben auch schon Brote in verschiedenen Grössen ausgetestet, je nach Bedarf. Die einzelnen Rezepte folgen dann weiter unten.

Das angegebene Gerstenmalz soll für eine schönere Farbe und bessere Kruste sorgen. Wir haben es allerdings noch nicht ohne ausprobiert, können also nichts genaueres dazu sagen. Da ein Glas Gerstenmalz (gibt es z.B. bei Alnatura) einige Monate ausreicht (bei 1-2 Broten pro Woche) werden wir das auch weiterhin verwenden. 

Zuerst werden in einer Schüssel Mehl, Salz, Zucker und evtl. Zugaben wie Gewürze, Saaten, Nüsse etc. mit einem Kochlöffel gut vermischt. Danach das Gerstenmalz im Wasser auflösen und zusammen mit dem Sauerteig-Ansatz in die Schüssel geben und alles mit dem Kochlöffel verrühren. Zum Schluss kann man den Teig auch nochmal kurz mit der Hand bearbeiten, allerdings ist der Teig ein wenig klebrig.



Der Teig sollte nun abgedeckt bei Zimmertemperatur mindestens 12 Stunden, aber nicht mehr als 24 Stunden gehen (Übergare).



Den Brottopf ohne Deckel in den Backofen stellen und 25 Minuten bei 250 Grad Ober-/Unterhitze aufheizen. Den Teig in der Zwischenzeit mit der Hand vom Rand her zur Mitte einschlagen, ein paar Mal falten (nicht kneten!) und danach rundwirken. Wir lassen den Teig dann in der Vorheizzeit vom Ofen auf Backpapier nochmal ruhen. Es empfiehlt sich, den Teig, kurz bevor er in den Ofen kommt, etwas einzuschneiden. Dies sieht nicht nur schöner aus, sondern das Brot kann auch besser aufbrechen. 
Das Brot in den Topf geben, diesen mit dem Deckel verschliessen und backen. Das Backen erfolgt dabei in zwei Schritten, da zum Ende hin die Temperatur etwas reduziert werden muss, um ein Verbrennen zu verhindern.

Nach dem Backen das Brot sofort aus dem Topf nehmen und auf einem Gitter auskühlen lassen.

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Wir machen meist Mischbrote, d.h. halb Dinkel, halb Weizen / halb Dinkel, halb Roggen / halb Weizen, halb Roggen. Dabei mischen wir auch verschiedene Mehltypen. Unser Vorrat umfasst derzeit:
Weizenmehl 405, 1050, Vollkorn 
Dinkel 630, 1050, Vollkorn
Roggen 1150, Vollkorn

Als Zugaben zum Brot haben wir bereits verwendet (gerechnet auf 400g Mehl):

- 3/4 cup Sonnenblumenkerne
oder
- 1/4 cup geschrotete Kürbiskerne und 1/2 cup ganze Kürbiskerne
oder
- 1 TL Brotgewürz
oder
- je 1 1/4 TL Fenchelsamen und Kümmel und 1 TL Brotklee (Zigeunerkraut,
  Schabziegerklee), alles zusammen grob mahlen
- 4 TL Koriandersamen grob gemahlen

Eine Spezialmischung ist unser mediterranes Brot. Ein reines Dinkelbrot aus Dinkel 630. Wieder auf 400g Mehl gerechnet:
4 ganze getrocknete Tomaten und 1/4 cup getrocknete Oliven fein gewürfelt
1/4 cup Röstzwiebeln
1 TL Rosmarin, 1/2 TL Thymian, 1 Blatt getrockneter Salbei - alles kurz mahlen
  
Das Wasser haben wir auch schon mal durch Buttermilch oder Bier ersetzt.

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Aber kommen wir jetzt zu den Grundrezepten:

400g Mehl
1 1/4 TL Salz
1/2 TL Zucker
1/2 TL Gerstenmalz
80g Sauerteig-Ansatz
230-245ml Wasser 
Backzeit: 30 Minuten 250 Grad, 10 Minuten 220 Grad

500g Mehl
1 1/2 TL Salz
3/4 TL Zucker
3/4 TL Gerstenmalz
100g Sauerteig-Ansatz
290-310ml Wasser
Backzeit: 30 Minuten 250 Grad, 15 Minuten 220 Grad

750g Mehl
2 1/2 TL Salz
1 TL Zucker
1 TL Gerstenmalz
150g Sauerteig-Ansatz
430-460ml Wasser
Backzeit: 30 Minuten 250 Grad, 25 Minuten 220 Grad

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Jetzt fehlen nur noch ein paar Bilder: 


















Luftgetrocknetes Schweinefilet

Die Wurstherstellung hat unser Interesse geweckt. Nun haben wir mal mit etwas leichtem angefangen. 




1 Schweinefilet
50g Pökelsalz
1 Blatt Gelatine
Gewürze (z.B. schwarzer Pfeffer, Rosmarin, Kräuter der Provence, Fenchel, Thymian)

Das Schweinefilet trocken einsalzen und 24 Stunden ziehen lassen. Zwischendurch einmal wenden. Danach 2 Stunden wässern. Abtrocknen und einen Tag zum Trocknen aufhängen. 
Die Gelatine einweichen und mit ein klein wenig Wasser auflösen. Das Schweinefilet damit rundherum einpinseln und in der Kräutermischung wenden. Danach 1 Woche zum Trocknen aufhängen. 
Wir haben das Schweinefilet im Keller aufgehängt, da wir dort eine gleichmässige kühle Temperatur haben.



Donnerstag, 9. November 2017

Graved Makrele

Graved Lachs kennen wir ja schon. Da kam uns ein Rezept für Graved Makrele unter und musste natürlich ausprobiert werden.



Das Rezept hatten wir von Scandinavian Cooking: Gravad mackerel

Für 2 Portionen:

4 Makrelen, ausgenommen und filetiert (ca. 450g)
1/4 cup Zucker
1,5 EL Salz
0,5-1 TL Kümmelsamen (je nach Geschmack)
frischer Dill

Die Makrelenfilets sollten in jedem Fall grätenfrei sein.
Kümmelsamen in einer Gewürzmühle mahlen (darf auch noch etwas gröber sein) und mit Zucker und Salz mischen. Einen Teil der Mischung in eine flache Schüssel oder Form ausstreuen und frischen Dill darauf verteilen. Die Makrelenfilets mit der Hautseite nach oben in die Schüssel legen und mit der restlichen Mischung bestreuen. Sollten mehrere Lagen notwendig sein, die Mischung entsprechend aufteilen. Und auf die Zwischenschicht der Würzmischung wieder frischen Dill legen.



2 Tage im Kühlschrank ziehen lassen. Danach die Filets von der Haut befreien und in kleine Stücke schneiden.  

Die Menge auf dem Foto waren 12 Makrelen mit ca. 750g.



Russischer Salat

Der russische Salat kommt zwar ursprünglich aus Russland, ist aber inzwischen sehr weit verbreitet vertreten, z.B. in Spanien als Tapas oder im Balkan-Raum als Dip zu Brot oder Pita. Entsprechend gibt es unzählige Variationen davon. Wir haben daraus eine Variante mit Thunfisch gemacht.


Für 4 Portionen:
1 Dose Thunfisch
320g geschälte Kartoffeln
2-3 Karotten
100g TK-Erbsen
4 gekochte Eier
200g Schmand
100g Salatcreme (z.B. Miracel Whip)
Salz
Pfeffer
Zucker
Zwiebelpulver 
weisser Balsamico

Kartoffeln und Karotten in Würfel schneiden (Würfelgrösse je nach Geschmack). Wir haben die Würfel im KitchenAid CookProcessor 11 Minuten im "Steam"-Programm gedämpft. Danach die Erbsen 3 Minuten im "Steam"-Programm. Abkühlen lassen.
Den Thunfisch zerkleinern und die Eier kleinschneiden. In einer Schüssel Schmand, Salatcreme und Gewürze gut durchmischen. Thunfisch, Kartoffeln, Karotten und Erbsen zugeben, gut durchrühren und nochmal abschmecken. Zum Schluss das Ei unterrühren. 
Der Salat sollte auf alle Fälle mehrere Stunden durchziehen. 

Schinkensalat

Der Begriff "Salat" ist hier eher so wie beim klassischen Fleischsalat. Der Schinkensalat geht auch ein bisschen in diese Richtung.


150g Schinken
4 EL Schmand
2 EL Salatcreme (z.B. Miracel Whip)
1 kleine Zwiebel
4 EL Gurkenrelish 
Salz
Pfeffer
weisser Balsamico


Den Schinken fein schneiden und die Zwiebel sehr fein würfeln (wir verwenden dazu den Nicer Dicer Mini, siehe Küchenutensilien). Alle Zutaten gut vermischen. Am besten über Nacht ziehen lassen.

Montag, 6. November 2017

Solero-Dessert

Viele kennen aus Kindertagen noch das Solero-Eis. Dieses Dessert ist geschmacklich diesem nachempfunden. Und wir haben uns sagen lassen, dass es wirklich so schmeckt.



Für 16 Dessertgläser:

1 Dose Pfirsich

500g Joghurt 10%
6 TL Puderzucker
1 TL Vanilleextrakt

400ml Sahne
4 TL Puderzucker
2 Pkg. Sahnesteif

2 cup Mango-/Maracujasaft
6 Blatt Gelatine

Schokostreusel

Die Pfirsiche in sehr kleine Würfel schneiden und in die Gläser verteilen.
Joghurt, Puderzucker und Vanilleextrakt gut verrühren und über die Pfirsich-Schicht geben. Sahne mit Puderzucker und Sahnesteif steif schlagen und in die Gläser verteilen. 
Die Gelatine in etwas Wasser aufweichen und danach auflösen (wir benutzen dazu die Mikrowelle, aber nur ein paar Sekunden, die Gelatine darf nicht zu heiss werden, da sie sonst die Gelierkraft verliert. Alternativ kann sie in einem Wasserbad aufgelöst werden.). Die aufgelöste Gelatine mit dem Saft vermischen und in den Kühlschrank stellen. Sobald der Saft zu gelieren beginnt, diesen in die Gläser giessen. Über Nacht in den Kühlschrank stellen. Mit Schokostreusel servieren.

Brokkoli-Speck-Kuchen

Egal ob warm oder kalt, ob als Hauptspeise oder für ein Büffet, der Brokkoli-Speck-Kuchen ist vielseitig einsetzbar.


Die Inspiration dazu Brokkoli-Speck-Kuchen.

Für 1 Blech:

1 kg Brokkoli
300g Zwiebeln
500g geräucherter Bauchspeck
350g Gouda
Salz
Pfeffer
Zucker
Thymian

Teig:
9 EL Öl
250g Magerquark
9 EL Milch
450g Mehl
1,5 TL Salz
1,5 Päckchen Backpulver

Guss:
600g Schmand
12 Eier
Petersilie


Die Brokkoliröschen abtrennen und evtl. zerkleinern. Den Strunk in Scheiben schneiden. Röschen und Strunk blanchieren. Wir haben dazu den KitchenAid CookProcessor verwendet und zunächst den Strunk 8-10 Minuten im Dämpfaufsatz gedämpft und danach die Röschen 3 Minuten. Den Brokkoli abkühlen lassen.
Bauchspeck würfeln und in einer Pfanne anbraten. Aus der Pfanne nehmen und die gewürfelten Zwiebeln darin glasig dünsten. Mit Salz, Pfeffer, Zucker, Muskat und Thymian würzen. Zum Bauchspeck geben und durchmischen. Abkühlen lassen.
Quark, Milch, Öl und Salz verrühren. Mehl und Backpulver mischen und dazugeben. Zu einem glatten Teig kneten.
Schmand, Eier und Petersilie gut vermischen. Den Käse reiben.
Das Backblech mit Backpapier belegen und den Teig darauf ausrollen. Rundherum einen Rand andrücken. Den Brokkoli auf dem Teig verteilen und danach die Speck-Zwiebelmischung darübergeben. Schmand-Ei-Mischung über dem Kuchen verteilen und mit dem Käse bestreuen. 
Bei 150 Grad Umluft ca. 50 Minuten backen. In den letzten Minuten den Grill dazuschalten.


Donnerstag, 2. November 2017

Ofensuppe aus dem Slowcooker

Ursprünglich war das mal eine Ofensuppe, die aber für Slowcooker abgewandelt wurde. Es gibt verschiedenste Rezepte dazu im Netz. Das war dann unsere Version:


Für 2-3 Portionen:
400g Hühnerbrust
2 Zwiebeln
125g Champignons
1/2 Glas eingelegte, geröstete Paprika
1 cup TK-Erbsen
4 Scheiben Ananas
200ml passierte Tomaten
200ml Wasser
3-4 EL Curryketchup
2 TL Worcestershiresauce
2 EL Apfelessig
1 EL Tomatenmark
2 EL Paprikamark
1 TL Zwiebelpulver 
1/8 TL Liquid Smoke
1 TL Salz
1 TL Zucker
1 TL Lemon Pepper
1 TL Pfeffer

Wir haben den Andrew James 3,5l verwendet.
Hühnerbrust, Zwiebeln und Champignons würfeln. Paprika und Ananas in Stücke schneiden. Die restlichen Zutaten in den Topf geben und gut durchmischen, danach die geschnittenen Zutaten zugeben und durchrühren. 6 Stunden auf LOW kochen.

Wir haben die Suppe mit etwas Schmand serviert.
 

Chorizo Bites aus dem Slowcooker

Und nochmal etwas aus dem Bereich Tapas, Vorspeisen, Snacks: Chorizo Bites würzig-süsse Art.


300g Chorizo
2 EL Apfelessig
1 TL Stärke

Sauce:
1 EL Ananassaft
5 EL Wasser
1 EL Ketchup
Hotsauce
2 TL brauner Zucker
1/2 TL Salz
Pfeffer

Wir haben für die Zubereitung den KitchenAid Multicooker verwendet.
Die Zutaten für die Sauce vermischen. Die Chorizo kleinschneiden und im Multicooker kurz anbraten. Mit der Sauce ablöschen. 2 Stunden auf SIMMER kochen (Slowcooker HIGH). Die Stärke in Apfelessig auflösen, in den Topf geben und alles gut durchmischen und nochmal 30 Minuten auf SIMMER kochen lassen. Die Chorizo Bites sollten "sticky" sein. Falls notwendig, nochmal kurz aufkochen lassen. 


Montag, 23. Oktober 2017

Eingelegte Tomaten

Süss-säuerlich eingelegte Tomaten eignen sich ideal als Snack, als Vorspeise oder zur Brotzeit. 


Die Idee kam von hier Eingelegte Tomaten

600g Cocktailtomaten
Zwiebeln (Menge ist abhängig vom Behältnis, in dem eingelegt wird)
2-3 milde Pepperoni

200ml Weissweinessig
90g brauner Zucker
190g Zucker
1/2 TL Salz
1/2 EL Pfefferkörner
2 Lorbeerblätter
3 Pimentkörner

Den Strunk der Tomaten entfernen, die Zwiebeln in halbe Ringe schneiden. Tomaten in ein Glas oder ähnliches schichten, die Zwischenräume mit den Zwiebeln auffüllen. Zuletzt eine Schicht Zwiebeln in das Glas geben und die Pepperoni darauflegen. 
Die Zutaten für den Sud in einem Topf mischen, aufkochen und 2 Minuten köcheln lassen. Den Sud in das Glas geben, bis alles bedeckt ist. 5 Tage ziehen lassen.
 
Die auf dem Foto verwendete Menge war 1kg Cocktailtomaten 3-farbig in einem 2,6l Glas.